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Die Legende vom Weizenkorn  

 

Aus alten indischen Quellen stammt die Legende vom Weizenkorn. Danach hat der brahmanische Weise Sissa das Schachspiel vor 1500 Jahren für einen indischen König erfunden. Das Spiel sollte nicht allein zu dessen Zerstreuung, sondern auch zur Belehrung dienen: In seinem Reich soll der König eine Einheit mit demVolk (Bauern und Figuren) bilden. König Sheram war von dem Spiel angetan, das als Sinnbild von Lebensweisheit und Unterhaltung dienen konnte. Er versprach dem Brahmanen eine Belohnung, deren Höhe dieser selbst bestimmen sollte. Sissa wollte dem Herrscher eine Lehre in Bescheidenheit geben, so faßten es die Beamten des Königs auf. Als Belohnung wünschte sich der listige Brahmane eine Anzahl Weizenkörner: Soviel wie auf die 64 Felder des Schachbretts gehen, wenn auf das 1. Feld ein Weizenkorn, auf das 2. zwei, das 3. vier, das 4. acht Körner gelegt werden, also auf jedes Feld immer die doppelte Anzahl Weizenkörner des vorherigen Feldes. Über dem ihm zu bescheiden erscheinenden Wunsch zeigte sich der König fast ungehalten, aber er ließ den Weisen gewähren. Die Hofbeamten mußten nach mehrstündiger Ausrechnung jedoch erschreckt feststellen, daß soviel Weizen im ganzen Reich nicht aufzutreiben war. Die Summe der Weizenkörner lautete: 18446 744073 551 615. Sie errechnet sich nach der Formel 2 hoch 64 minus 1, und sie beginnt mit achtzehn Trillionen. Die Weizenernte unserer heutigen Erde würde nicht ausreichen, um soviel Körner aufzutreiben, wie sich aus der Formel mit den 64 Feldern ergibt. Die Oberfläche der Erde könnte 9 mm hoch mit dieser Menge Weizenkörner bestreut werden, und zum Einbringen einer solchen Ernte müßte die Erdoberfläche achtmal eingesät werden.

 

 
   

 

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