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  Neuigkeiten 

 

Termine zum Vormerken

10. März                                                        Siegerehrung VKZ-Duell

17.3., 31.3., 21.4., 5.5., 19.5., 2.6., 23.6.      Vereinsturnier                 

30.Juni                                                          Siegerehrung Vereinsturnier

8. Juli                                                           Vereinsausflug

9. und 10. September                                   Vaihinger Straßenfest

15. September                                               Angrillen

24. April                                                        Jahreshauptversammlung

18. November                                                Geselliger Abend

 

 

 

 

Einladung zum Vereinsturnier 2017

Regelungen:

- Ohne DWZ-Wertung
- Bedenkzeit 90 Minuten
- Startgeld 5 € (wird als Geldpreise ausgeschüttet)
- Modus abhängig von Teilnehmerzahl (Schweizer System oder jeder gegen jeden)
- Partien können natürlich vorgespielt oder nachgeholt werden.

Termine:

Beginn Freitag 17. März17, 20.15 Uhr
Weitere Termine: 31. März, 21. April, 5. Mai, 19. Mai, 2. Juni, 23. Juni, Siegerehrung 30. Juni.

Reinhard Bolter

 

 

 

„SKACH 2017“, ein originelles  Schach-Skatturnier.

Frank Ott, ein vereinsloser, aber sehr guter Schachspieler aus Freiberg, gewann diese kombinierte und sehr unterhaltsame Blitzschach- und Skatturnier in Vaihingen/Enz.

 

Beim ersten Teil dieses  Turniers wurden 5 Minuten-Blitzschach Partien, jeder gegen jeden, gespielt. Bei dieser sehr dynamischen Turnierform hat jeder Spieler  nur 5 Minuten Bedenkzeit für eine ganze Schachpartie. Wie schon die Jahre davor auch, stand dieses Turnier unter dem Motto, „ Schach kann auch Spaß machen“.  Und der Turnierleiter, Walter Pungartnik, hatte nicht zu viel versprochen, denn er  überraschte die Teilnehmer immer wieder mit originellen „Sonderpreisen“ und „Sprüchen“ zwischen den einzelnen Turnierrunden, die teilweise große Heiterkeit bei den Teilnehmern auslösten. Für die erste Gewinnpartie gab es gleich den ersten Sonderpreis zu gewinnen, einen ½ Liter Italienischen Rotwein, - jeder Teilnehmer wollte natürlich als Erster eine Partie gewinnen – aber hinterher entpuppte sich dieser Rotwein als „Weinessig“.   Bei einem Remis, erhielten die beiden Konkurrenten als Sonderpreis einen Lolly, den Sie natürlich brüderlich teilen, bzw. lutschen sollten, so hat sich der Turnierleiter die Sache ausgedacht – aber die schlauen Schachspieler brachen den länglichen Lolly in 2 Hälften und genossen ihn sichtlich – das Gelächter galt diesmal dem Turnierleiter.

Ein anderer Teilnehmer, der gerade seine eigentlich gewonnene Partie durch Zeitüberschreitung verlor, (war wohl echt dumm gelaufen) erhielt wirklich einen ganz besonderes Preis in Form eines schönen Geschenkpakets, das er unter den spannenden Augen seiner Mitspieler öffnen musste – das wertvolle Geschenk, das wirklich jeder gebrauchen konnte - wie Walter Pungartnik genüsslich vortrug – entpuppte sich als eine „Klo-Rolle“, das Gelächter war dementsprechend hoch, wie man sich denken konnte.  Ja, somit war Spannung pur vor jedem Preis angesagt und man musste schon Spaß verstehen, wenn man zu den „Auserkorenen „ gehörte und damit kräftig auf die „Schippe“ genommen wurde.

Mit volle 9 Punkten aus 9 Partien gewann Frank Ott aus Freiberg dieses heiter und doch spannende Blitzturnier und erhielt als Sonderpreis ein „Essen zu zweit“ und er durfte sich sogar den Ort dieses gemeinsames Mahls aussuchen Er hat dann diesen Preis mit (gemischter) Freude angenommen, denn ihm wurde  „2 Kohlrouladen“ als Dosen-Fertiggericht, mit gutem Appetit-Wünschen überreich. Danach folgen gleich 3 Spieler mit je 6 Punkten, Thomas Wahl, SV Asperg, Ulrich Gundlach, Illingen und Michael Osswald, SV Bretten.

 

Beim 2. Teil dieser Veranstaltung wurde nun in 2 Durchgängen mit je 12 Runden begeistert nach den Internationalen und Deutschen Schachregeln, „Skat geklopft“. Manchmal hörte man ein lautes Jubeln über eine gewonnene Runde oder ein eher leises Stöhnen und Wehklagen „ … heute läuft bei mir ja gar nichts ….!“ Über den höchsten gewonnenen Spielwert bei diesen Runden – Grand mit 4 Buben und Schneider – konnten sich sogar 2 Spieler freuen, Jürgen  Baumeister aus Asperg und Herbert Quírin von der SVG Vaihingen/Enz.

Am Schluss dieser beiden Durchgänge, mit jeweils neuer Paarungs-Auslosung, setzte sich Jürgen Baumeister mit 1116 Punkten mir deutlichen Abstand an die Spitze, gefolgt von unserem Jugendspieler, Manuel Gräber, SVG Vaihingen/Enz mit 975 P vor den 3. Plazierten, Frank Ott, mit 928 Punkten.

 

Nach der Addition der Blitzschach- und Skaterfolge zur Ermittlung der Gesamtergebnisse dieses Kombinationsturniers, auch „Skachturnier“ genannt, stand natürlich Frank Ott aus Freiberg als Gesamtsieger fest, da er ja Erster beim Blitz und Dritter beim Skat war.  Es folgte Jürgen Baumeister, Asperg vor Ulrich Gundlach, Illingen. Die Vaihinger Spieler gingen, bei einer Gesamtbesetzung von 10 Teilnehmern, dieses Jahr leider leer aus Die meisten Teilnehmer haben wohl wieder fest vor, bei diesem lustig-spannenden Turnier, auch 2018 wieder dabei zu sein.

Walter Pungartnik

SvG Vaihingen/Enz

 

 

Ein Großmeister bei der Schachgemeinschaft Vaihingen/Enz.

Dank Mithilfe zweier Spenden aus der VKZ-Weihnachtsspenden-Aktion, konnte der Schach-Großmeister, GM Vladimir Gurevich, für ein Training in den Vereinsräumlichkeiten der SVg Vaihingen/Enz gewonnen werden.

 

GM Gurevich, er stamm aus der Ukraine und spielt z. Z. beim Schachverein SV 1959 Hofheim (Hessen) in der 2.Bundesliga und hat z.Z. eine Spielstärke von 2471 ELO-Punkte. Im Hessischen Schachverband steht er in der Spielstärken-Rangliste an 31. Stelle. Zum Vergleich, der jetzige Schachweltmeister, GM Carlson Magnus hat weltweit die höchste Spielstärke mit 2838 ELO, übrigens spielt GM Magnus in der 1. Schach BL bei der OSG Baden-Baden am 1. Brett. Die 1. Schach-Bundesliga ist z.Z. die stärkste Schachliga der Welt! Dies zeigt sich auch daran, das in der 1.BL fast nur Schach-GM´s aus aller Welt zum Einsatz kommen.

Nun zum Training selbst. Die SVg wollte mit diesem Probetraining mal erleben, wie so ein Großmeister-Training abläuft, wie dies bei den Vaihinger Schachspielern ankommt und ob eventuell ein weiteres Training für die Weiterentwicklung, besonders der jüngeren Schachspieler  interessant sein könnte. Wir haben GM Gurevich einige Wunschthemen für das Training vorgegeben. Da seine Stärke in der Strategie und in der Taktik beim Schachspiel liegen, kam er deshalb gerne unseren Wunsch „Rolle der Leichtfiguren im Mittelspiel mit Verbesserung der Figurenstellung“ nach. Er zeigte uns in eindrucksvoller Art wie wichtig schon bei der Schacheröffnung eine gute und wirksame Figurenstellung sein kann. Hier entscheidet sich schon früh ob man einen guten oder schlechten Läufer/Springer hat und wie man immer wieder versuchen sollte die Stellung dieser Figuren auf eine noch wirkungsvollere Position zu bringen. Ob eine Figur gut oder schlecht in einer bestimmten Stellung steht, hängt entscheidend von seiner Wirkungsweise auf die eigenen und gegnerischen Felder ab. Hat man z.B. einen schwarzen Läufer und die meisten eigenen Bauern stehen auf den schwarzen Feldern, dann ist zwangsläufig dieser Läufer in seinen Bewegung eingeschränkt, also in der Regel ein „schlechter Läufer“, besonders dann, wenn diese eigenen schwarzen Bauern auch noch blockiert sind. Diese Ausführungen zeigte er uns nicht nur in theoretischer Weise sondern überzeugte uns mit Stellungsbeispielen von bekannten Großmeisterpartien, wie Karpov, Kortschnoi, Fischer, Spasski und weiteren GM´s,  wie sie durch Besserstellung der eigenen Figuren den Schachwettkampf spielentscheidend beeinflussen konnten. Mit diesen Beispielen zeigte uns Gurevich anschaulich den Unterschied vom Meister zum Großmeister, bezüglich der Stellungsbewertung und die Auswirkung daraus. Und wir selben haben diese Unterschiede, diese Feinheiten schon öfters erlebt, wenn wir gegen einen viel stärkeren Gegner gespielt haben, man kann erstaunlich lange ganz gut mithalten, aber plötzlich bricht unsere Stellung zusammen und dies lag vielfach an der besseren und wirkungsvolleren Positionen der Figuren des stärkeren Spielers.

 

 

 

Ferner stellte er uns dazwischen immer wieder Taktikaufgaben, passend zu den vorgewählten Themen, die sich oft als „eine harte Nuß zum Knacken“ für uns darstellte – da rauchten die Köpfe -  und manchmal waren sie auch „zu hart“, so dass wir schon mal seinen Wink oder Tipp von ihm benötigten. Mit dieser abwechslungsreichen Unterreicht/Training und den Übungen dazu vergingen die 2,5 Std. Gesamtumfang wie im Flug und ich denke die meisten von uns waren hoch zufrieden und nahmen bestimmt die ein oder andere Erkenntnis mit, wie sie beim nächsten Schachkampf vielleicht Ihre Stellung, Ihre Partie entscheidend verbessern können. Nun müssen wir im Verein überlegen, ob oder wie wir eventuell weiter GM-Trainings finanzieren könnten. 

Walter Pungartnik

in Vertretung unseres Schriftführers

 

 

 

Das VKZ - Duell

Schwarz zieht öfters Kopf aus der Schlinge

Beim VKZ-Schachduell erarbeitet sich Eberhard Klein immer wieder einen Vorteil, doch die Leser kontern und erkämpfen ein Remis

 

Nach 60 Zügen und einer Spieldauer von etwas mehr als einem Jahr ist das VKZ­ Schachduell zwischen den Lesern der Vaihinger Kreiszeitung und dem Ver­einsmeister der SVG Vaihingen nunmehr .mit einem Remis zu Ende gegangen. Nachfolgend wollen wir die interessantesten Stellen der Partie nochmals aufzeigen und die dazugehörenden  SteIlungen analysieren und bewerten:

 

Die Partie begann mit dem Eröffnungszug 1. d2-d4 -ein sehr häufig gewählter Anfangszug, der beiden Parteien ein reiches Sortiment an guten Varianten bietet. Die Leser haben das in den nächsten Zügen mit der gut bekannten Grünfeld­ Verteidigung -benannt nach dem österrei­chischen Großmeister Ernst  Grünfeld -beantwortet. Typisch dafür ist, dass Weiß ein starkes Bauernzentrum errichtet, welches in der Folge von Schwarz attackiert wird. Mit den Zügen 1. d2-d4 Sg8-f6, 2. Sgl-f3 g7-g6, 3. c2-c4 Lf8-g7, 4. Sbl-c3 d7-d5 und 5. c4xd5 Sf6xd5 folgten die Parteien zunächst den übli­chen Pfaden. Mit 6. Lcl-d2 verzweigte Eberhard Klein allerdings in eine seltener gespielte Abfolge.

 

Stellung nach 9.Dd1-d2 Sb8-c6

 

Die Idee dieses Zuges ist es, dem üblicherweise in der Grünfeld-Verteidigung sehr starken schwarzen Läufer auf der Diagonale al-h8 entgegenzuwirken, da sich nach beispielsweise 6. ...Sd4xc3 und 7. Ld2xc3 die Läufer gegenüberstehen und Weiß somit ein wirkungsvolles Pendant etabliert hat. Dementsprechend spielte Schwarz als Antwort 6. ... 0-0, gefolgt von 7. e2-e4 Sd5-b6. Der Springer schlug nicht auf c3, sondern zog sich zurück. Dafür drückte aber Weiß mit einem zweiten Läuferzug 8. Ld2-e3 aufs Tempo. Im Ergebnis standen die Parteien nach den weiteren Zügen 8. ...Lc8-g4 und 9. Ddl-d2 Sb8-c6 vollständig ausgeglichen.

 

 

Stellung nach 20.d5xe6 De8xe6

 

Weiß hatte nunmehr ein typisches Bauernzentrum, Schwarz sollte dieses angreifen. Falls Weiß sofort lang rochierte, konnte Schwarz mit e7-e5 fortsetzen. Eberhard Klein spielte aber 10. Stellung    nach d4-d5, worauf die Leser schlugen 10. ...Lg4xf3, gefolgt von 11. g2xf3 Sc6-e5, 12. 0­0-0. Die Stellung war nach wie vor vollständig ausgeglichen. Allerdings entschieden sich die Leser nunmehr für einen Bauerngewinn, der zu einer Serie von vier Springerzügen führte und somit auch einen massiven Zeitbedarf erforderte. Es folgte 13. Dd2-e2 Sf3-e5, 14. Kcl-bl Se5-c4, 15. Le3­d4. Weiß hatte die Zeit für weitere Entwicklungszüge genutzt, während Schwarz mit Dame und Türmen weiterhin sehr passiv platziert war. Mit 15. ...Lg7xd4 verschenkte Schwarz ein weiteres Tempo.

Weiß stand nach 16. Tdlxd4 Sc4-d6 zum ersten Mal leicht besser. Alternativ hätte Schwarz mit 15. ...Dd8-d6 seine Stellung verbessern können. Interessant wäre auch 15. ...e7-e5. Beide Züge hätten die zunehmende Passivität der schwarzen Stellung vermieden. Die nächsten Züge waren 17. h2-h4 h7-h5. Hier wäre es nochmals deut­lich ratsamer für Schwarz gewesen mittels 17. ...c6 beispielsweise das Zentrum zu attackieren. Die schwarze Königsstellung war nunmehr geschwächt und wurde folgerichtig von Weiß unmittelbar angegriffen: 18. f2-f4 Dd8-e8, 19. Thl-gl e7-e5 und 20. d5xe6 De8xe6.

Wie gefährlich die entstandene Stellung war, illustriert folgende- Fortsetzung: 21. De2xh5 De6-f6, 22. Sc3-d5 Df6xd4, 23. Sd5-e7+ Kg8-g7, 24. Tglxg6 und nach f7xg6 Matt in zwei Zügen. Eberhard Klein zog deshalb 21. Tgl-g5 mit der Antwort De6-f6. Jetzt brachte die Zugfolge 22. De2­dl - es drohte die Bauerngabel e4-e5 mit Figurenverlust - Sc6-e8, 23. e4-e5 Dg7, 24. Sc3-d5 Sb6xd5, 25. Td4xd5. Weiß war bereits in entscheidendem Vorteil. In der Partie geschah weiter 22. De2-f2 Df6-e7, 23. Lfl-e2 c7-c5, 24. Tg5xc5 Ta8-c8, 25. Tc5-e5 De7-c7. Die Situation war nun für Schwarz wieder etwas entschärft. Eine mögliche Alternative wäre zum Beispiel 25. Tc5xc8 Tf8xc8, 26. f4-f5 De7 -f6, 27 .Le2xh5 g6xh5, 28. Df2-g3+ Df6-g7, 29. Dg3xg7 Kg8xg7, 30. Td4xd6 gewesen. Weiß hätte einen Bauern mehr in einem Endspiel mit Turm und Springer gehabt. Das hätte allerdings nicht zwingend zum Sieg geführt.

Wir bewegen uns nun zügig auf das sehr interessante Endspiel zu, in welchem der SVG-Vereinsmeister die Leser mit Dame gegen zwei Türme und später Dame gegen Turm und Springer noch mal stark forderte: 26. Df2-g1 S~6-c4, 27. Le2xc4 Sb6xc4, 28. Sc3-d5 Sc4xe5, 29. Sd5xc7 Se5-f3, 30.  Dgl-e3 Sf3xd4, 31. Sc7-d5 Sd4-c6, 32. f4-f5 Kg8-g7, 33. De3-g5 Tc8-e8, 34. Sd5-f6 Tf8-h8. In dieser Stellung nach entschied sich Eberhard  KIein mit 35. Sf6xe8 den Springer zugunsten der Qualität aufzugeben.

 

 

Stellung nach 34.Sd5-f6 Tf8-h8

 

Allerdings wäre hier auch 35. Sf6-d7 sehr interessant gewesen ­beispielsweise in Variante eins: 35. Sf6-d7 Th8-h6, 36. e4-e5 Sc6-d8, 37. e5-e6 f7xe6, 38. Sd7-f6. Schwarz hätte entscheidend Material einbüßt. Oder in Variante zwei: 35. Sf6-d7 Te8-d8, 36. Dg5-f6+ Kg7-g8, 37. Sd7-e5 Td8-dl+ 38. Kbl-c2 Sc6xe5, 39. Kc2xdl Se5-g4, 40. Df6-d8+ Kg8-h7, 41. f5xg6+ f7xg6 - der freie Bauer im Zentrum hätte gewonnen. Oder in Variante drei: 35.

Sf6-d7 Sc6-d8, 36.Dg5-f6+ Kg7-g8, 37. e4-e5 a7-a6 (Verzweiflung bei Schwarz), 38. e5-e6. Die schwarze Stellung wäre völlig zusammengebrochen.

 

 

Stellung nach 39.a2-a3 Kh7-g8

 

Mit 35. Sf6xe8+ Th8xe8, 36. f5-f6+ Kg7-h7, 37. Dg5-b5 Te8-e6, 38. Db5xb7 Te6xf6, 39. a2-a3 a3 Kh7-g7 Kh7-g7 ist aber die uns aus den vergangenen Wochen Endspielsituation entstanden. Weiß marschierte mit seinen Bauern am Damenflügel nach vorne. Schwarz setzte sich am Königsflügel in Bewegung. Weiß hatte jedoch einen Vorsprung. Eberhard Klein musste das aber genau spielen. Der Vereinsmeister entschied sich für 40. Kbl-c2. Das war der entscheidende Tempoverlust, der die Stellung später Remis werden ließ. 40. b2-b4 Sc6-e5, 41. Db7xa7 Tf6-f4, 42. b4-b5 Tf4xh4 und 43. b5-b6 erzeugte den entscheidenden Vorteil für Schwarz.

Wir haben eine spannende Partie erlebt, die sich aus einer ruhigen Anfangsphase aufgrund zu passiver Entwicklung von Schwarz zu einer Schlacht um den schwar­zen König entwickelte und in der Folge zu einem lehrreichen Endspiel, das besonders von den ~genheiten des stark ungleichen Materials -Dame gegen Turm und Springer -lebte. Die Leser zogen mit Schwarz immer wieder den Kopf aus der Schlinge und sind mit dem Remis nach einer starken Leistung angemessen entlohnt.

 

Ralf Penzkofer

 

 

Verbandsspiele 2016/2017

Ludwigsburg Kreisklasse 2016/2017

Runde 8 am 5.03.2017

 

Verein   Verein Erg
SV Oberstenfeld 1 - SVG Vaihingen/Enz 2 5,5:2,5
SV Besigheim 2 - SC Erdmannhausen 2 5,0:3,0
SVG Vaihingen/Enz 1 - TSG Steinheim 1 7,0:1,0
SV Gemmrigheim 1 - TSV Münchingen 1 3,5:4,5
spielfrei - SF Kornwestheim 3  

 

 

1. Mannschaft

Br. SVG Vaihingen/Enz 1 - TSG Steinheim 1 7:1
1 Klein, Eberhard - Kunz, Thomas 1:0
2 Schwarz, Felix - Rosswog, Peter ½:½
3 Penzkofer, Ralf - Balz, Peter 1:0
4 Herdtfelder, Dieter - Fischer, Robert 1:0
5 Quirin, Herbert - Mack, Friedemann 1:0
6 Fuchs, Egbert - Meyer, Karl 1:0
7 Schnell, Holger - Ustaosman, Hasan +:-
8 Pungartnik, Walter - Bühlmeyer, Klaus ½:½

 

 

2. Mannschaft

Br. SV Oberstenfeld 1 - SVG Vaihingen/Enz 2 5,5:2,5
1 Schulz, Volker - Mecke, Hansjörg 0:1
2 Kurtzhals, Peter - Stas, Artur 1:0
3 Grob, Wolfgang - Kraft, Gerhard 1:0
4 Aubel, Stefan - Fiedler, Markus 1:0
5 Rothfuß, Harald - Kiewitt, Tim 1:0
6 Kling, Ulrich - Gräber, Manuel 0:1
7 Altenähr, Volker - Hartmann, Oswald ½:½
8 Stoll, Markus - Ebhart, Lukas 1:0

 

 

Tabelle

Pl.

Mannschaft

1

2

3

4

5

6

7

8

9

Sp

MP

BP

1

TSV Münchingen 1

**

2,5

5,5

6,5

4,5

5,0

3,5

7,0

6,0

8

12

40,5

2 SVG Vaihingen/Enz 1 5,5 ** 3,0 2,5 6,0   5,5 6,0 7,0 7 10 35,5
3 SF Kornwestheim 3 2,5 5,0 **   4,0 4,0 4,5 5,5 6,0 7 10 31,5
4 SV Oberstenfeld 1 1,5 5,5   ** 3,0 3,0 4,5 5,5 5,0 7 8 28,0
5 SV Gemmrigheim 1 3,5 2,0 4,0 5,0 ** 4,5 4,5 4,0   7 8 27,5
6 SC Erdmannhausen 2 3,0   4,0 5,0 3,5 ** 3,0 6,0 5,5 7 7 30,0
7 SV Besigheim 2 4,5 2,5 3,5 3,5 3,5 5,0 **   5,5 7 6 28,0
8 SVG Vaihingen/Enz 2 1,0 2,0 2,5 2,5 4,0 2,0   ** 4,0 7 2 18,0
9 TSG Steinheim 1 2,0 1,0 1,0 3,0   2,5 2,5 4,0 ** 7 1 16,0

 

 

Die Termine

Runde 9 am 26.03.2017 um 9:00 Uhr
TSV Münchingen 1 - spielfrei  
TSG Steinheim 1 - SV Gemmrigheim 1  
SC Erdmannhausen 2 - SVG Vaihingen/Enz 1  
SVG Vaihingen/Enz 2 - SV Besigheim 2  
SF Kornwestheim 3 - SV Oberstenfeld 1

 

 

 

 © 2006 by Herbert Quirin •  hquirin@aol.com