Tägliches Schachrätsel
Daily chess puzzle

Spielbetrieb

1. Mannschaft

Die 1. Mannschaft spielt in Bezirksliga Unterland Süd

Aufstellung:

  1. Eberhard Klein
  2. Ralf Penzkofer
  3. Dieter Herdtfelder
  4. Felix Schwarz
  5. Egbert Fuchs
  6. Artur Stas
  7. Manuel Schwarz
  8. Holger Schnell
  9. Herbert Quirin
  10. Walter Pungartnik
  11. Hansjörg Mecke
  12. Gerhard Kraft
  13. Markus Fiedler
  14. Salvatore Ketterer
  15. Heiko Kristen
  16. Manuel Gräber

2. Mannschaft

Die 2. Mannschaft spielt in Ludwigsburg B-Klasse

Aufstellung:

  1. Walter Pungartnik
  2. Hansjörg Mecke
  3. Gerhard Kraft
  4. Markus Fiedler
  5. Salvatore Ketterer
  6. Heiko Kristen
  7. Manuel Gräber
  8. Horst Schmidt
  9. Lukas Ebhart
  10. Sebastian Ott
  11. Alexander Bayer
  12. Lea Götz

Spielberichte

Spielbericht Schach Bezirksliga Münchingen 1 – Vaihingen 1 am 23.02.2020

Mit einem 4,5 zu 3,5 Sieg, der bis zur letzten Minute umkämpft war, konnte die erste Mannschaft der SVG Vaihingen die rote Laterne in der Schach Bezirksliga Ludwigsburg abgeben. Gegen die nahezu gleichstark besetzte Mannschaft aus Münchingen gelang dem Vaihinger Team ein wichtiger Erfolg im Kampf gegen den Abstieg.

Zum Auswärtsspiel beim TSV Münchingen konnten die Vaihinger in Bestbesetzung antreten. Ein erster Überblick nach etwa 90 min Spielzeit ergab ein durchaus hoffnungsvolles Bild, an keinem der Bretter standen die Spieler der SVG ernsthaft schlechter, einige Partien schienen sogar vorteilhaft. Holger Schnell konnte dies dann auch an Brett 8 gegen Wolfgang Preiss zu einem ersten Sieg ummünzen, nachdem er Preiss aus der Eröffnung heraus mit kombinatorischen Aufgaben beschäftigt hatte. Egbert Fuchs vereinbarte mit Marton Arvai Remis an Brett 5, obwohl vielleicht mehr für Fuchs drin gewesen wäre. Ein starker zentraler Freibauer bot durchaus Chancen. An Brett 3 wurde zwischen Dieter Herdtfelder und Steffen Hauptmann in einer vollständig geschlossenen Stellung ebenfalls Remis vereinbart. Felix Schwarz riskierte an Brett 4 im Endspiel ein klein wenig zuviel und mußte sich gegen Bernhard Noe geschlagen geben. Eberhard Klein lieferte sich an Brett 1 mit Markus Partik ein sehr feinsinniges Gefecht, bis Partik unter dem fortgesetzten Druck ein Fehler unterlief, welcher ihm nur die Möglichkeit lies die Dame aufzugeben oder Schachmatt zuzulassen. Manuel Schwarz und Uwe Radke trennten sich an Brett 7 in ausgeglichener Stellung mit einem weiteren Remis. An Brett 6 übersah Artur Stas gegen Valerij Ravin ein dreizügiges Matt und konnte seinem Gegner nur noch die Hand schütteln. Somit stand es nach etwa 4 Stunden Spieldauer 3,5 zu 3, 5 und es lief nur noch die Partie von Ralf Penzkofer und Keshav Kumara an Brett 2. Kumara hatte mit den weißen Steinen Vorteil erzielt und einen Bauern erobert, allerdings waren beide Königsflügel geöffnet und mit Dame, Läufer und Springer noch einige Möglichkeiten gegeben. Weiß agierte vorsichtig und versuchte seinen König in eine sichere Position zu bringen, übersah dabei ein Zwischenschach und verlor seinen Mehrbauern bei gleichzeitigem Damentausch. Im folgenden Endspiel gelang es Penzkofer seinen König zu zentralisieren und die zentrale Bauerngruppe des Gegners anzugreifen, wogegen Kumara kein wirkliches Konzept fand. So endete die Partie mit einem Sieg für Penzkofer und damit auch für die Mannschaft aus Vaihingen.

Ralf Penzkofer 23.2.2020

Vaihingen II gegen Sachsenheim III

Dieser Abschluss Mannschaftskampf der 2. Mannschaft von Vaihingen/Enz gegen die 3. Mannschaft von Sachsenheim, endete fast erwartungsgemäß mit 2 weiteren Pluspunkten für die SVG Vaihingen/Enz. Obwohl die Vaihinger spielstärkenmäßig weit vor den Sachsenheimer eingestuft waren, viel dann der Siegt mit 7:1 doch unerwartet hoch aus, wobei nur 2 Remispartien abgegeben wurden. Was uns und ich denke auch Lea Götz besonders freute, war der erste Punktgewinn unseres Nesthäkchen Lea in dieser Saison, da sie endlich mal einen etwa gleichstarken und gleichaltrigen Gegner, Dennis Rapp aus Sachsenheim, gegenüber saß. Sonst hatte sie immer viel stärkere und älter Gegner und trotzdem ist sie immer wieder unverzagt zum Mannschaftskampf angetreten – und nun war dieser Abschlusssieg ihr verdienter Lohn. Außer 2 Partien, von denen im Anschluss noch kurz berichtet wird, haben alle anderen Mannschaftsspieler der SVG ihr Spiel souverän gewonnen. Walter Pungartnik – Levente Balo, Hans Jörg Mecke – Manfred Ludwig, Heiko Kristen – Dimitrj Bohle, Horst Schmidt – Kerem Birgül, Reinhard Bronner – Otto Erwele und Lea Götz.
Das Siegesfoto auf der Treppe der Vereins-Unterkunft,
zeigt die erfolgreichen Mannschaftsspieler.
Von unten nach oben und von li nach re. gesehen:
Lea Götz, Salvatore Ketterer, Hans Jörg Mecke,
Horst Schmidt (Mannschaftsführer), Walter Pungartnik,
Markus Fiedler, Reinhard Brunner und Heiko Kristen,
Gerhard Kraft, unser Spieler am 2. Brett, und
Manuel Gräber waren leider verhindert
und fehlen auf diesem Bild.
Dennis Rapp, alle erstgenannten sind Spieler der SVG und holten je 1 Punkt. Am 3. Brett hat unser Markus Fiedler in Anbetracht seiner besseren Spielstärke gegenüber Hans Peter Unger aus Sachsenheim bei einem Angriff auf den gegnerischen König doch zu viel riskiert und zog fast den Kürzeren. Sein Gegner hatte im Endspiel einen wunderbaren Freibauern den Peter Unger zur Dame umwandeln wollte und unser Markus hatte nur seinen König um dies Umwandlung zu verhinder – und die Lage war für Markus fast aussichtslos. Doch im entscheidenden Moment machte der Sachsenheimer einen zu frühen Vorstoß mit seinem Bauern, so dass Markus in eine günstige Oppositionsstellung (die 2 Könige stehen unmittelbar gegenüber) erreichen konnte, an dem der Sachsenheimer nicht mehr mit seinem Bauern vorbeiziehen konnte – somit war es für seinen Gegner nicht mehr möglich mit seinem Bauern auf die letzte Umwandlungs-Reihe zu gelangen, die Partie endete mit Remis.

Noch spannender und dramatischer verlief die Partie, Salvatore Ketterer von der SVG gegen Rebecca Renz aus Sachsenheim, die in einer schwierigen Endspielphase Mehrbauern hatte und natürlich unbedingt einen Punkt nach Sachsenheim entführen wollte. Und unser Salvatore musste noch ca. 15 Züge bis zur nächsten Zeitkontrolle machen und hatte dafür nur noch 6 Minuten Zeit – wir sahen diese Partie schon als „verloren“ an! Aber Salvatore kämpfte, überlegte trotzt Zeitnot für uns Zuschauer viel zu lange, aber schaffte es in letzten Sekunden doch noch sich über das Zeitlimit von 40 Zügen zu retten. Danach gab es nochmals eine halbe Stunde Bedenkzeit für jeden Spieler – der Zeitnotdruck für Salvatore war „Geschichte“, aber dennoch lag er immer noch mit einem Minusbauern im Rückstand und dies bedeutet bei einem Endspiel oft auch den Verlust der Partie. Doch auch hier bewahrheitet sich der Spruch „Glück dem Tüchtigen“ , denn Salvatore konnte sich eine „Dauerschach-Situation“ erkämpfen. Entweder beendete Rebecca Renz dieses Dauerschach mit einem Bauerverlust oder sie hätte die Damen tauschen müssen wobei dann 2 ungleiche Läufer übrig geblieben wären. (Salvatore hätte eine weißen und Rebecca hätte einen schwarzen Läufer gehabt) Solche Endspiele enden trotz eines Mehrbauern fast immer Remis. Bezüglich dieser Situation und der fortgeschrittenen Zeit – es wurde bereits über 4 Std. gespielt, einigten sich die beiden Kontrahenten auf eine Punkteteilung, also Remis. Somit hatte Vaihingen 2 diese Saison ungeschlagen mit 12 Gesamtpunkte beendet und steigt wieder in die A-Klasse im Schachreis Ludwigsburg auf.

Walter Pungartnik 18.2.2020

Vaihingen II gegen Besigheim IV

Dieser vorletzte Mannschaftskampf der 2. Mannschaft von Vaihingen/Enz gegen die 4. Mannschaft von Besigheim in der sehenswerten Altstadt Besigheim, war ein voller Erfolg für die Vaihinger, denn sie gewannen mit 5,5 zu 2,5 Punkten und somit ist der 1.Platz in die B-Klasse, schon vor der letzten Spielrunde, nicht mehr zu verhindern, denn Vaihingen führt mit 10 Punkten vor der nächstplatzierten 3. Mannschaft von Bietigheim-Bissingen mit 6 Mannschaftspunkten. Somit ist auch der Aufstieg in die A-Klasse im Schachbezirk Ludwigsburg gesichert.

Bei diesem Sieg gaben wir am 2. Brett sogar noch 2 kampflose Punkte von Hajo Mecke, Vaihingen/Enz gegen Schlachter Florian ab, da unsere Spieler wegen einer Fußverletzung am Tag zuvor, nicht antreten konnte. Die einzige Partie die Vaihingen ohne wenn und aber abgeben musste, war das Spiel von Krug Siegfried gegen unser Nesthäkchen, Lea Götz, die mit ihren knapp überschrittenen 10 Jahren erst noch Turniererfahren sammeln muss. Aber wir bewundern Ihren Mut immer wieder, dass sie dennoch unverzagt gegen viel ältere und mehr erfahrene Spielern zum Schachkampf antritt. Ferner trafen wir bei den Besigheimern einen ehemaligen und langjährigen Vaihinger Spieler, Axel Burri, der aber gegen unseren erfahrenen Salvatore Ketterer keine Chance hatte. Nachdem unser Sieg bereits feststand trennten sich Walter Pungartnik und Julian Leidl aus Besigheim, in einer ausgeglichenen Stellung, mit einer Punkteteilung. Die restlichen 5 Partien konnten die Vaihinger, eigentlich alle souverän für sich entscheiden. Eine Partie am 3. Brett, von unserem Gerhard Kraft gegen Lukas Eisele, sollte dabei dennoch hervorgehoben werden, denn hier ging es fast turbulent zu. Gleich In der Eröffnung übersah Eisele ein Springergabel mit Schach – der Springer bietet Schach und greift gelichzeitig eine andere Figur an – wobei Eisele dabei einen ganzen Turm einstellt. Die Partie schien schnell entschieden zu sein, aber Eisele wehrte sich mit ganzen Kräften obwohl unser Kraft mit wuchtigem Angriffsspiel dagegen hielt. Als dann Gerhard Kraft, im weiteren laufendem Spiel, ebenfalls eine Springergabel übersah und dabei auch einen Turm gegen einen schwächeren Springer tauschen musste, kam bei seinem Gegner wieder Hoffnung auf. Aber Gerhard´s Angriff war zu druckvoll und brachte den gegnerischen König immer mehr in Bedrängnis. Als dann bei Eisele durch eine Fesselungs- Kombínation von Kraft - ein bedrohter Läufer konnte nicht mehr wegziehen, da dann sein König in Schach stehen würde – auch noch dieser Läufer verloren ging, gab Eisele die Partie endgültig auf. Der Sieg mir 5,5 zu 2,5 Punkten war hiermit perfekt.

Walter Pungartnik 4.2.2020

Vaihingen II gegen Asperg II – „Der Aufstieg droht“!

Auch in der 4.Runde der B-Klasse im Schachkreis Ludwigsburg setzte die 2.Mannschaft der SVG Vaihingen/Enz ihre Siegesserie fort und gewann sogar mit 5,5 zu 2,5 Punkten recht deutlich, obwohl die Asperger Mannschaft in der durchschnittlichen Spielstärke um140 Punkte höher angesiedelt waren als die Vaihinger.

Nach etwa der halben Spielzeit sah es aber nicht danach aus, denn Asperg II führte zu diesem Zeitpunkt mit einem halbe Punkt Vorsprung nachdem unser Nesthäkchen, die zehnjährige Lea Götz aus Kleinglattbach, recht bald die Segel streichen musste, da Ihr Gegner, Ufuk Senses, spielstärkenmäßig haushoch überlegen war. Walter Pungartnik und der Asperger, Reiner Wahl, trennten sich bei ausgeglichener Stellung am Spitzenbrett mit Remis. Für die Vaihinger sah es danach gar nicht so rosig aus, denn bei einigen Partien sah es eher für einen Gewinn durch die Asperger aus, als bei den Vaihinger. Nachdem aber unser Markus Fiedler gegen Ulrich Sterr seine Partie souverän nach Hause brachte und kurz danach auch Horst Schmidt seine Partie gegen den jugendlichen Spieler, Reinhard Kammer, gewann, sah die Lage für die Vaihinger wieder etwas freundlicher aus.

Bei den restlichen 4 Partien wurde es dann richtig spannend. Die zwischenzeitlichen Spielresultate wechselten bei einigen Partien sehr oft die Richtung, mal war ein Asperger auf der Gewinnseite, mal wieder ein Vaihinger. So ging es gut und gerne über eine halbe Stunde und dabei wurden die Nerven der Kiebitze auf eine harte Probe gestellt. In dieser Auf-und Ab- Phase erkämpfte sich dann unser Manuel Gräber gegen den spielstärkeren Asperger, Manfred Bauer, ein Remis, das unseren Punktevorsprung weiter verbesserte. Am 2. Brett hatte zwar unser Hajo Mecke einen Springer mehr als sein Gegner, Christian Körber, aber dafür hatte sein Gegner 2 Freibauern, dies bedeutet dass diese Bauern keinen gegnerischen Bauern mehr vor sich haben und der Weg zum Umwandlungsfeld frei ist. Kann sich dieser Mehrspringer durchsetzen? Doch Schritt für Schritt konnte Mecke seine Stellung verbessern und sogar eine Mattdrohung aufbauen, die dann sein Gegner, Körber, in der Zeitnotphase tatsächlich übersah und somit die Partie verlor. Hiermit war ein Remis für uns schon gesichert. Die Partie zwischen unserem Gerhard Kraft und Reiner Hofmann war ein zähes und schweres Spiel für beide Seiten, denn auch nach über 3 Stunden Spielzeit standen fast noch alle Figuren auf dem Brett und auch hier wechselten sich die zwischenzeitlichen Vorteile, mal für den einen, dann wieder für den anderen öfters ab. Der Asperger Hofmann erkämpfte sich eine starken Freibauern der kurz vor dem Umwandlungsfeld stand, aber er fand einfach nicht den entscheidenden Gewinnzug und somit einigten sie sich auf ein Remis. Unser Gerhard Kraft meinte am Schluss, „man muss halt mal auch etwas Glück haben“. Auch die letzte Partie von unserem Heiko Kristen, war nach langen zähen Ringen in der Endspielphase eigentlich eine Remisstellung. Aber wie es oft bei einem Endspiel so ist, ein falscher Bauernzug kann zum Verlust der Partie führen und so war es auch zwischen Kristen und Hofmann. Nach dem der Asperger einen Bauern falsch abtauschte, war der Gewinnweg für Kristen klar vorgezeichnet. Es dauerte danach aber immer noch an die 20 Minuten bis sein Gegner, Hofmann, ein Zug vor dem Matt aufgab.

Somit stand das hervorragende Abschneiden der 2. Mannschaft der SVG mit 5,5 zu 2,5 Punkte fest und somit auch weiterhin der 1.Platz in der B-Klasse LB, die diese nun mit 2 Punkten Vorsprunge vor den 2.-platzierten Aspergern anführen.

Walter Pungartnik 13.1.2020

Kornwestheim 5 gegen Vaihingen/Enz 2

Mit einem durchschnittlichen Spielstärkenunterschied von über 200 Punkten zu Gunsten der Vaihinger Mannschaft, war ein Gewinn fast ein MUSS gegen Kornwestheim 5 – die eine reine Jugendmannschaft war. Und so kam es dann auch, die Vaihinger Mannschaft gewann recht deutlich mit 6,5 zu 1,5 und führt mit 6 Mannschaftspunkten die Tabelle weiterhin an, gefolgt von Bietigheim-Bissingen und SV Asperg mit je 4 Punkten. Bereits nach ca.1 Std. Spielzeit konnte Heiko Kristen am Brett 6 bereits den 1.Punkt für Vaihingen holen. Obwohl Heiko in der Eröffnungsphase gegen seinen jugendlichen Gegner Daniel Bodriyenko unter starkem Druck geriet, konnte Heiko nach einem frühen Damenabtausch und dank seiner größere Spielerfahrung, das Blatt wenden und seine Partie zum Sieg führen. Nachdem auch Salvatore Ketterer gegen Markiyan Bodriyenko und Gerhard Kraft gegen Christian Link Ihre Partien ohne größeren Probleme gewannen, hatte Vaihingen bereits 3 Punkt eingefahren. Unser Neuling, Reinhard Bronner am 8. Brette, der noch wenig Turniererfahrung hat, musste leider seine Partie gegen den Jugendspieler Oliver Stahl abgeben, womit hatten die Kornwestheimer ihren ersten Anschlusspunkt geholten. Manuel Gräber am 7. Brett, konnte gleich in der Eröffnungsphase einen Springer erobern und er sah wir der sichere Sieger aus. Aber, oh Schreck, Manuel übersah eine überraschende Kombination seines Gegners, Tobias Wolpert, so dass er plötzlich seine stärkste Figur, die Dame einstellte, aber dafür zum Glück einen Turm seines Gegners gewann. Obwohl nun Manuel wertemäßig schlechter gestellt war wie sein Gegner, behielt er die Nerven und konnte seine Partie noch remis halten. Nachdem am 1. und 2. Brett, Walter Pungartnik gegen Jens Zimpel und Hansjörg Mecke gegen Minchan Kang ihre Partien gewannen, war der Gesamtsieg bereits gesichert.

Beim letzten Spiel am Brett 4, von Markus Fiedler gegen Alen Hasanovic, einen noch recht jungen Nachwuchsspieler der Kornwestheimer, wurde es im Endspiel noch richtig spannend. Beide Spieler schlugen ein Remis aus, jeder wollte sein Spiel unbedingt gewinnen. Markus riskierte einen höchst bedenklichen Vorstoß mit seinem Freibauern, um diesen auf die gegnerische Grundlinie zu bringen um ihn dort in eine Dame umzuwandeln. Dies musste sein Gegner unbedingt vermeiden. Wer findet die richtigen Züge, wer wird die Oberhand gewinnen, diese Fragen stellten sich wohl alle Zuschauer beider Mannschaften. Durch zwischenzeitliche Zugumstellungen beider Spieler, drehte Alen den Spieß plötzlich um und riskierte seinerseits einen vielversprechenden aber hochriskanten Bauernvorstoß auf die vorletzte Reihen –also noch einen Zug bis zur Damenumwandlung. Konnte unser Markus diese Umwandlung noch verhindern? Hier war Markus ganzes Endspielkönnen gefragt und er fand eine Erwiderung bei deren Abwicklung er diesen gegnerischen Freibauern eliminierte und beide Türme abgetauscht wurden. Somit war der Weg von Markus Freibauern zum Damen-Umwandlungsfeld auf der anderen Seite frei. Der gegnerische König konnte dieses Bauern nicht mehr einholen – es fehlte ihm 1 Zug, Alen Hasanovic gab daraufhin die Partie auf. Somit stand das Endergebnis 6,5 zu 1,5 für die Vaihinger fest.

Walter Pungartnik 3.11.2019

Bezirksliga Vaihingen 1 – Erdmannhausen 1

In der dritten Runde dieser Saison, mußte sich das Team der SVG dem Landesligaabsteiger Erdmannhausen 1 stellen, die auch gleichzeitig die spielstärkste Mannschaft in der diesjährigen Schach - Bezirksliga Ludwigsburg sind. Die Vaihinger waren ein wenig von Ersatznöten geplagt, waren doch gleich drei Stammspieler zu ersetzen. Die trotz allem vorhandene Hoffnung auf einen weiteren Überraschungserfolg wurde aber leider enttäuscht, am Ende stand es trotz motivierten Kampfes 2,5 zu 5,5 für Erdmannhausen.

Zu Beginn lief es durchaus aussichtsreich und mit 2 Remis Ergebnissen gegen starke Gegner konnten Holger Schnell an Brett 5 gegen Alexander Passaro und Hansjörg Mecke an Brett 6 gegen Sascha Fox absolut zufrieden sein. Gerhard Kraft lieferte sich an Brett 7 gegen Markus Mayer eine Angriffspartie mit vertauschten Rochaden. Nachdem Kraft bereits 2 Mehrbauern erzielt hatte und die Königsstellung von Mayer geöffnet hatte, gelang es diesem sich hinter einem von Krafts Bauern weiteren Schachgeboten zu entziehen. In der Folge konnte dann Mayer zurückschlagen und Krafts König in Bedrängnis zu bringen um schließlich den Sieg einzufahren. Eberhard Klein hatte an Brett 1 mit Michael Hüttig einen erfahrenen und sehr spielstarken Gegner. Im Partieverlauf erkämpfte sich Hüttig präzise und sicher Zug um Zug seinen Vorteil, so daß Klein immer weiter in Bedrängnis geriet und die Partie verloren gab. An Brett 3 entwickelte sich der Kampf zwischen Dieter Herdtfelder und Thomas Lehnert eher abseits der theoretischen Pfade, beide Parteien kamen aber jeweils gut mit den unerwarteten Wendungen zurecht und vereinbarten schließlich Remis. Reinhard Bronner absolvierte an diesem Sonntag sein erstes Spiel in der Bezirksliga und eröffnete an Brett 8 ambitioniert mit einem Bauernopfer. Dafür wurde er gegen Christian Stegmaier auch zunächst mit guter Stellung und aktivem Spiel belohnt. Im Verlauf konnte Stegmaier jedoch seine Erfahrung ausspielen und mit zwei kurz vor der Umwandlung stehenden Bauern das Spiel entscheiden. Ralf Penzkofer und Andreas Meschke trennten sich nach ausgeglichenem Spielverlauf an Brett 2 mit Remis. Artur Stas eröffnete an Brett 4 mit dem berüchtigten Königsgambit gegen Michael Weiß. Dieses anspruchsvolle System strapazierte dann auch die Bedenkzeit beider Spieler, so daß eine Blitzphase von mehr als 20 Zügen bis zur Zeitkontrolle anstand. Weiß geriet massiv unter Druck, sowohl positionell als auch von der Zeit, behielt aber Nerven und Überblick und bot Stas Remis, nachdem die gröbsten Gefahren überstanden waren, was dieser angesichts der nervenaufreibenden Partie dann auch annahm.

Ralf Penzkofer 27.10.2019

Vaihingen II gegen Oberstenfeld II

Vaihingen II hat sich, beim Heimspiel, mit seinem 2. Sieg in Folge gegen die Mannschaft aus Oberstenfeld II an die Spitze der B-Klasse im Schachkreis Ludwigsburg gesetzt. Die Vaihinger konnten zwar nur mit 7 Mann antreten, aber da auch bei der anderen Mannschaft ein Spieler fehlte, war das Spiel wieder ausgeglichen. Von der Gesamtspielstärke her gesehen waren die Vaihinger besser aufgestellt und sollten eigentlich dieses Match gewinnen. Aber nachdem unser Nesthäkchen, Lea Götz, sie ist erst 11 Jahre alt und hat noch keinen nennenswerte Turniererfahrung, gegen die spielstärkere Katerina Filipovic bald die Segeln streichen musste, lagen wir einen Punkt im Minus. Da dann aber auch unser neues Mitglied, Reinhard Bronner, - auch er hat noch wenig Turniererfahrung- sein Spiel verlor, mussten nun aber endliche Siege seitens der Vaihinger her. Dies erledigten dann zu unserer Beruhigung die beiden ehemaligen Jugendspieler, Haiko Kristen und Salvatore Ketterer. Obwohl wir auch bei Salvatore noch zittern musste, denn er hatte gegen Katherine Gaisberger die „Qualität“ eingebüßt, dies bedeutet er hatte einen starken Turm gegen einen schwächeren Läufer hergeben müssen. Aber im Endspiel konnte Salvatore seine größere Routine voll ausspielen und gewann noch seine Partie. Auch Horst Schmidt konnte für die Vaihinger einen Punkt gegen Gerald Dietz holen, wir lagen hiermit einen Mannschaftspunkt vorne. Nun lag es Hansjörg Mecke, am 2. Brett und Walter Pungartnik am 1. Brett den Sieg nach Hause zu holen. Mit einer starken Doppelturm-Position auf der 7. gegnerischen Reihe ließ Hansjörg Mecke seinen Gegner, Konstantin Gaisberger, im Endspiel keine Chance und gewann souverän seine Partie. Nun hatte Vaihingen II 4 Punkte, so dass Walter Pungartnik nur ein Remis zum Gesamtsieg reichte. Dieses Match war aber eine sehr spannende Partie, denn Pungartnik startete eine starken Angriff auf der Königseite und sein Gegner, Matthias Bosig einen Gegenangriff, als Entlastung, auf der Damenseite. Wer wird erfolgreicher sein, wer hat das bessere Angriffskonzept? Pungartnik konnte zwar seinen Gegner nicht Matt setzen, aber er setzte ihn so stark unter Druck, das dieser seinen damenseitigen Angriff aufgeben musste und dabei 2 wichtige Bauern verlor. Da nun Pungartnik viel besser stand als sein Gegner, wollte er auch unbedingt, in einem Bauern – Turmendspiel mit 2 Mehrbauern, gewinnen. Aber nach über 4,5 Std. Spielzeit hatte beim Vaihinger Spitzenbrettspieler einfach die Konzentration nachgelassen, so dass er, den an und für sich leichten Gewinnweg, einfach nicht sah und er schließlich in ein Remis gegen Matthias Brosi einwilligte. Dieses Remis ist aber unserem 1.Brettspieler bei Vaihingen II nicht leicht gefallen, da er als guter „Endspieler“ im Verein bekannt ist – aber wie heißt es so schön , der Wille war da, aber der Geist war, bedingt durch die lange Spielzeit, zu schwach. Somit war aber der 2. Sieg der 2. Vaihinger Mannschaft perfekt und dies zählt.

Walter Pungartnik 13.10.2019

Bezirksliga Bietigheim 1 - Vaihingen 1

Zum zweiten Spieltag der Schach - Bezirksliga Ludwigsburg reiste die erste Vaihinger Mannschaft zum Gastgeber nach Bietigheim. Motiviert durch das überraschende Unentschieden gegen Sachsenheim waren die Vaihinger Spieler in Kampflaune, allerdings war der krankheitsbedingte Ausfall von Eberhard Klein an Brett 1 zu verkraften. Erschwert wurde die Aufgabe an diesem Tag auch durch die nominelle Stärke der Bietigheimer, die zu den Aufstiegsaspiranten zählen. Letztlich gelang es dem Team aus Vaihingen jedoch ein weiteres achtenswertes Unentschieden zu erkämpfen.

Den ersten kampflosen Brettpunkt erreichten die Vaihinger ganz profan durch den Ausfall des Bietigheimer Spielers an Brett 5. Im Anschluß daran mußte sich allerdings Felix Schwarz, nach Figurenverlust durch eine Springergabel, gegen Manfred Abel an Brett 4 geschlagen geben. Schwarz erreichte noch etwas Aktivität gegen den König von Abel konnte ihn aber nicht mehr ernsthaft gefährden. Egbert Fuchs geriet an Brett 5 gegen Holger Noffke stückweise ins Hintertreffen und mußte ebenfalls aufgeben. An Brett 8 erarbeitete sich Hansjörg Mecke eine starke Stellung gegen Dumitru Voiatzis und stand kurz vor einem Bauerndurchbruch. Mecke handelte hier wohl etwas zu vorsichtig und hatte auch im späteren Endspiel Fortuna gegen sich, so daß Voiatzis den dritten Punkt für Bietigheim einfahren konnte. Holger Schnell startete seine Partie an Brett 7 gegen Ole Meissner von Anfang an mit einem druckvollen Aufbau. Meissner konnte sich dem Angriff lange Zeit entziehen, unterlag aber am Ende doch dem starken Spiel von Schnell. Brett 1 sah die Begegnung Ralf Penzkofer gegen Bernhard Förster. Penzkofer kam gut aufgestellt aus der Eröffnung und Förster mußte sich etwas einfallen lassen, um sich Siegchancen zu erarbeiten. Er entschloß sich zu einem Königsangriff mit Turm und Dame den Penzkofer mit Qualitätsgewinn abwehren konnte. Der danach erzwungene Damentausch bescherte Penzkofer ein technisch gewonnenes Endspiel und das Vaihinger Team konnte zum Stand von 3:3 ausgleichen. Dieter Herdtfelder lieferte sich an Brett 2 eine taktisch kämpferische Partie mit Wolfgang Reinhard, behielt aber jederzeit den Überblick und man einigte sich auf Remis. In der verbliebenen Partie an Brett 6 zwischen Manuel Schwarz und Dieter Noffke wurde in einem ausgeglichenen Endspiel ebenfalls Remis vereinbart und somit ein Gesamtergebnis von 4:4 erzielt.

Ralf Penzkofer 06.10.2019

Die 2. Mannschaft der SVG gewinnt ihr Auftaktspiel der Saison 2019/20 gegen Bietigheim 3.

Nachdem die 2. Mannschaft in der letzten Saison im Schachkreis Ludwigsburg von der A- in die B-Klasse abgestiegen ist, hatten aller Mannschaftsspieler den Wunsch und die Hoffnung, dass es dieses Jahr besser laufen würde. Und tatsächlich, nach fast einem Jahr Spielzeit ohne Gewinnpunkte, konnte die 2. Mannschaft endlich einen Sieg einfahren. Es war uns allen klar, dass dies ein fast „Muss-Sieg“ werden musste, da unser Durschnitts-DWZ-Wertungszahl um ca. 200 Punkte höher lag als bei unserem Gegner, Bietigheim 3. Am Spitzenbrett zwischen Walter Pungartnik und dem erst 13 Jahre alten Malte Kruse, blieb es bis weit in das Mittelspiel hinein eine ziemlich ausgeglichene Partie, bei dem sich keiner einen größeren Fehler einhandelte. Doch im Übergang zum Endspiel schlich sich bei Malte doch der eine oder andere kleine Fehler ein, der zwar zu keinem Materialnachteil führte, aber stellungsmäßig konnte sich Pungartnik hiermit sukzessive immer besser entwickeln, so dass nach dem weiteren Fortschritt des Endspiels schließlich die Stellung von Kruse zusammen brach und er aufgab. Dieses Phänomen, dass man gegen viel stärkeren Spielen lange Zeit gut mitmischen kann, ist in der Schachwelt weltbekannt, aber irgendwann verstärken sich die kleinen Ungenauigkeiten immer mehr, bis dann die Stellung des schwächeren Spiele endgültig zusammen bricht.

Nachdem Salvatore Ketterer, Sebastian Ott, das neue Mitglied Reinhard Brunner und Walter Pungartnik je einen Punkt erspielten und Heiko Kristen und Hansjörg Mecke je ein Remis erzielten, stand es schon 5 zu 1 für die Vaihinger, also der Sieg war damit schon sicher. Spannend wurde es dann aber noch am Brett 3 von Gerhard Kraft gegen das junge Bietigheimer Talent, Lasse Binder ( 15 Jahre). Obwohl unser Gerhard Kraft in der Endspielphase 1 Mehrbauern hatte, konnte der Bietigheimer Jugendliche das Spiel noch zu seinen Gunsten drehen und unseren Spieler matt setzten. Gerhard Kraft hätte in der letzten Phase des Spiels wohl remis halten können, aber er wollte unbedingt gewinnen und riskierte zu viel, so dass er schließlich den Verlust der Partie hinnehmen musste. Wie sagt man so schön „ no risk, no fun“. Wir waren alle sehr überrascht über die gekonnte Endspielweise dieses jungen Spielers von Bietigheim, alle Achtung, einem tolle Leistung. Nachdem in der Zwischenzeit auch unser Markus Fiedler, nach sehr schwerem Spiel gegen Manuel Ostertag seine Partie doch noch gewinnen konnte, waren wir mit dem Endergebnis von 6 : 2 gegen Bietigheim 3 hoch zufrieden.

Walter Pungartnik 29.09.2019

Bezirksliga Vaihingen 1 – Sachsenheim 1

An diesem Sonntag eröffnete das Team der Schachvereinigung die Spielsaison 2019 / 2020 als Gastgeber gegen die erste Mannschaft der Schachfreunde aus Sachsenheim. Nach dem Wiederaufstieg in die Bezirksliga steht in diesem Jahr der Klassenerhalt für die Spieler der SVG im Vordergrund. Von der durchschnittlichen Spielstärke der Mannschaften her gesehen, steht die Vaihinger Erste auf dem vorletzten Platz der Ratingtabelle in der Bezirksliga, während die Sachsenheimer komfortabel im Mittelfeld angesiedelt sind. Über die Jahre hat sich diese Einstufung im Saisonverlauf sehr häufig bestätigt, natürlich auch mit positiven und negativen Ausreißern.

Vaihingen konnte mit nahezu Bestbesetzung antreten, nur für Brett 7 mußte Hansjörg Mecke als starker Ersatzspieler aufgestellt werden. Sachsenheim hatte da schon ein größeres Handicap, da die Spieler an Brett 1 und 2 ausfielen und von Ersatzspielern vertreten werden mußten. Der Spieltag begann sehr ausgeglichen, Holger Schnell vereinbarte nach einem zügigen und vollständigen Materialabtausch ein frühes Remis gegen Florian Unger, gefolgt von Ralf Penzkofer der sich ebenfalls nach frühem Abtausch der Leichtfiguren und symmetrischer Bauernstruktur remis von Dirk Simons trennte. Weitere Remisergebnisse ergaben sich bei Artur Stas gegen Bernhard Wondratsch nach einer etwas experimentellen Eröffnung sowie bei Dieter Herdtfelder gegen Bruno Grimm nach ausgeglichenem Partieverlauf.

Die verbleibenden 4 Partien waren dann allerdings stark umkämpft. Egbert Fuchs hatte sich eines starken Angriffs von Peter Tannenberger zu erwehren, der mit großen Druck seine Bauern auf dem Damenflügel aufmarschieren lies. Zum Glück für die Vaihinger leistete sich Tannenberger in sehr aussichtsreicher Stellung einen Fehlgriff und ermöglichte Fuchs einen Turmgewinn durch eine Springergabel. Der erste volle Punkt für Vaihingen. Gleich darauf gab sich allerdings Felix Schwarz gegen Simon Sampalla geschlagen geben, der mit seiner Dame in die Königsstellung von Schwarz eingedrungen war. Zu diesem Zeitpunkt stand Eberhard Klein an Brett 1 mit leichtem Vorteil in einem Leichtfigurenendspiel, Hansjörg Mecke hatte sich aus einer Verlustposition zurück in die Partie gekämpft und konnte mindestens auf ein Remis hoffen. Leider unterlief Mecke dann im weiteren Endspiel eine Fehleinschätzung und er mußte sich nach zu passivem Bauernzügen geschlagen geben. Eberhard Klein konnte dafür in starker Manier seinen Vorteil in eine Bauernumwandlung ummünzen, worauf sein Gegner Leon Sax dann auch gleich aufgab. Letztlich war das Ergebnis von 4:4 für beide Mannschaften absolut akzeptabel.

Ralf Penzkofer 22.09.2019